|
rosmarin

http://20six.de/rosmarin
powered by 20six.de
|
|
coco.....
chanel sagte einst: "Eine Frau kann mit neunzehn entzückend sein, mit neunundzwanzig hzinreißend. Aber erst mit neununddreißig ist sie absolut unwiderstehlich. Und älter als neununddreißig wird keine Frau, die einmal unwiderstehlich war.“
dem ist anlässlich meines drohenden 39. nichts hinzuzufügen. ausser vielleicht die kleinigkeit, dass die gründer der spiesserpartei und die mitglieder des wanderclubs vollkommen vom glauben abgefallen sind. statt „brot für die welt“ skandieren sie nun „silicon für thailand“ und üben sich in sozialexperimenten zur abschreckung heiratswilliger. nein nein....so geht das nicht. und schon gar nicht, wenn damit angedroht wird, dass man sich nich auf der frankfurter zeil sondern beim wandern im odenwald zufällig begegnet und damit rehe verschreckt. nein, lasst uns lieber charlotte heissen und die WASG pflegen zur abschreckung von heiratsschwindlern und überhaupt, wo kommen wir denn hin, wenn bankfurter kneipenwirte die stühle hochstellen müssen, damit die letzten gäste endlich verschwinden. ...... diese stadt ist nicht mehr was sie mal war. unnötig, nebenbei zu bemerken, dass wir mal wieder bloggerstammtisch hatten... wo kommen wir denn hin, wenn die yuppies um acht die kneipe besetzen, um halb zehn verschwinden und um halb eins der wirt schon mit den hufen scharrt?
|
|
|
nein.....
so nicht. so wirklich nicht. so eine verquirrlte schifferscheisse.
meine links sind grösstenteils weg.
das layout ist grässlich.
die menueführung saudoof.
zwei meiner mitschreiberblogs kann ich nun gar nicht mehr finden, sie sind nicht mehr in meinen daten.
nö leute..... lasst die finger von 20six.
ich bin jetzt woanders zu hause.
ob ich den blog ganz lösche und damit anderthalb jahre in den müll trete oder nicht, werde ich noch überlegen.
ABER DIES IST MEIN LETZTER EINTRAG HIER.
alle, die bisher in meiner linkliste waren mögen doch bitte ihre neue oder alte anschrift hier hinterlassen.....
|
|
|
terminator in aktion....
nun hat er es wirklich getan. ein europäer, der in amiland ein gnadengesuch ablehnt und die giftspritze verpassen lässt. adieu zivilisation !
|
|
|
aus gegebenen anlass wurde dieser ältere beitrag von mir gelöscht und wird hier neu eingestellt....
ist gestorben. „er hat zur linken bewegung irgendwie dazu gehört, aber irgendwie auch nicht, weil er nicht jeden unsinn, der da verzapft wurde, gleich mitgesprochen hat“ (D. Nuhr)
tja..... das kann man leider – auch übersetzt – für so manche diskussion hier in den letzten tagen nicht behaupten. das geschrei wird langsam wohltuend leiser, der unsinn kürzt sich zurück auf schweigen, für die ein oder andere entschuldigung reicht das hirn einzelner einfach nicht aus. macht nichts und ich habe an jeweiligen stellen meinen senf dazu abgelassen und das muss reichen.
ein glück nur, dass der humor überlebt. zuletzt wurde er in der altlinken spontikneipe in mainhatten gesichtet, als unter dem lärmenden schutz dieses proppevollen altlinkenclubs – vor deren spartanischer einrichtung die ein oder andere schon gewarnt wurde – drei vereinzelte grosstadtneurotiker laut gröhlend ihren stammtisch ins leben prusteten. woher der viele wein, die unmassen von äppler und bier kamen, entzieht sich dem gedächtnis der schreiberin, aber wir waren uns in allen stadien des abends bewusst: hier läuft keine webcam mit, nichts was wir sagen kann gegen uns verwendet werden und die hin-und-her-fliegenden schoten und gedankenspielereien waren der löschung durch hacker absolut entzogen. selbstverständlich waren wir lange nüchtern genug für scharfsichtige analysen: die hackerattacke wurde von 20six selbst gestartet, um sich der leidlichen teamkultur und zweifelhaften hitlisten zu entledigen. wir überlegten die proletarische bewegung der intelligenz, der gelassenheit und des spotts und wäre es nicht so verdammt eng gewesen, wären wir vermutlich von den barhockern gefallen. im wiederholungsfalle droht frau E. mit der feinen cocktaillobby eines ortsansässigen hotels. nun gut. das stehen wir heldenhaft durch und vermutlich wird man uns ob des gebrülls – das wir beim ineinander ins wort fallen veranstalten – rausschmeissen. aber das wird sofort ins heimatblättchen mit der hauptschlagzeile: arabella entfernt gröhlende tagebuchschreiber gestellt. das macht aber eigentlich gar nichts, denn immer noch besser, das hotel schmeisst uns persönlich raus, als eine plattform löscht unsere gedankenergüsse. es lebe die freiheit, dass sich drei vollkommen unterschiedliche menschen gleichen humors an butterbrezeln nagen und die welt neu erfinden. herr hüsch jedenfalls hätte seine freude mit uns gehabt im voltairschen club.
ach, ich vergass ein wichtiges ps: ich heisse rosmarin - das gewürz. nicht rosi, nicht rosimarie, nicht rosimarine !!! rosmarin heisst dieses blog, weil ich die zigeuner liebe. und weil zigeuner romero heisst und romero rosmarin heisst und weil die zigeuner am revers des jackets ein sträusschen rosmarin tragen. und jetzt spart euch bitte bitte belehrende kommentare über die political correcte bezeichnung des fahrenden, stehlenden, wilden volkes. ich mag sie, ich wechsle die 50cent münzen und lasse es auf den diebstahl eines scheins durch kleine kinder ankommen. ich bin süchtig nach ihrer musik, nach rabenschwarzem flamenco, der von hunger und tod und verlorenen lieben und ermordeten lieben erzählt.
Current mood: rosmariniert brezzelig
|
|
|
nun.....
da bin ich mal gespannt, ob der terminator den schwarzen vor der todesstrafe begnadigt. immerhin hat er kinderbücher geschrieben und wurde für den nobelpreis nominiert. das kann herr schwarzenegger natürlich nicht von sich behaupten. der laie fragt sich: welche bedeutung hat der name: schwarze-negger.... nun gut. derweil hält condi nette reden darüber, dass die usa nicht foltern, auch anderswo nicht und vermutlich wird nun die gesamte cia verhaftet. ich frage mich wirklich welcher virus vom himmel gefallen ist, dass wir uns das in agonie versinkend vorm fernseher anhören. vor zwanzig jahren wären hier pflastersteine geflogen. aber die sind mittlerweile zu netten fussgängerzonen verwurstet worden. kotz
|
|
|
gestern beim sarden gesessen....
und mich mithilfe der früheren kollegen meines vaters samt deren gattinen vom lilly-tag abgelenkt. tränen hochgezogen. hübsch gemacht. losgestapft. und gestaunt. ich kenn die gealterten herren und damen seit gut 30 jahren. sie kommen aus einer anderen welt, einer anderen zeit. ihre ehen haben gehalten, sie hatten 40 jahre denselben arbeitgeber, sie züchten orchideen, gehen zur jagd und erkunden mit dem womo die europäische welt. sie sind freundlich und neugierig geblieben. der rest des restaurants ist eine einzige weihnachtsfeier von irgendwem. das management sitzt am kopf der beiden langgezogenen tische. ein alter herr und eine ältere frau und ein älterer vierziger in meinem alter. wir rätseln, ob es der sohn der firmengründer ist oder ob nähe einfach nur ähnlich macht. der rest der mannschaft besteht aus etwa 20 jungen frauen und einigen jungen kerlen. keiner ist über dreissig. die girls schwetzen mit ihren nachbarinnen. mit dem management schwetzt keiner. die löffeln ihre nudeln und schneiden das spanferkel und vermutlich sind einfach nur alle froh, wenn sie wieder gehen können. man ist höflich zueinander und hat sich nichts zu sagen. örks. irgendjemand hat irgendwas um die ecke in brand gesteckt und frankfurt schickt alles an feuerwehr, was es zu bieten hat. vermutlich haben die spanier an der stadtmauer mit zuviel frittieröl rumgespielt. die girls rennen aus dem sarden und staunen die feuerwehrmänner an und rätseln über die rauchschwaden. vermutlich sind sie froh, dem weihnachtsschmaus kurzfristig entgangen zu sein und wenn man eh schon mal steht, schnappt sich auch der mantel leichter und die flucht ist bereits halb gelungen.
|
|
|
[eine Seite weiter]
|